Europäischer Rat 19./20. März 2009:
Auf dem Gipfel des Europäischen Rates in Brüssel konnte eine politische Einigung über den „EU Recovery Plan“ erzielt werden, die nun vom Europäischen Parlament bestätigt werden muss.
Die Staats- und Regierungschefs haben den Bezugsrahmen von 5 Mrd. Euro beibehalten, allerdings verändert sich die Finanzierungsmethode im Gegensatz zum Kommissionsvorschlag. Hatte die Kommission noch die Verwendung und Umwidmung von Finanzposten aus dem Jahr 2008 in Betracht gezogen, so findet sich in der Einigung des Europäischen Rates nur der Hinweis auf eine Umschichtung von Mitteln aus den Jahren 2009 und 2010. Zudem wurden die Mittelzuwendungen für den Energiebereich von 3,5 Mrd. Euro auf 3,98 Mrd. Euro (2009: 2,0 Mrd.; 2010: 1,98 Mrd.) aufgestockt.
Die Verordnung wurde dahingehend geändert, dass nur solche Projekte finanzielle Förderung erhalten, die in den Jahren 2009 und 2010 in die Investitionsphase eintreten. Damit soll der konjunkturbelebende Effekt des Programms gewährleistet werden. Sollten sich Projekte verzögern, so werden keine Mittel dafür bereitgestellt. Einige Verschiebungen gegenüber dem Kommissionsvorschlage finden sich auch in der Projektliste im Anhang.
|